Samstag, 27. Juni 2026

Faszinierende Welt von Amphibien, Reptilien und Libellen

Besuch im Vivarium Tablat

Es ist ein heisser Juni Vormittag als eine Gruppe "Eisvögel" mit ihren Eltern nach der Zugfahrt von Winterthur Seen in Wila ankommen und bald erwartungsvoll vor der Türe des Vivariums in Tablat stehen. Hier kann man aus nächster Nähe die neun einheimischen Schlangenarten, unsere einheimischen Amphibien und Eidechsen kennenlernen. 
Der Biologe, Herr Bärtschi öffnet uns die Tür zu einem Naturparadies. In den nächsten zwei Stunden tauchen Gross und Klein ein in die Welt von Amphibien und Reptilien. Die Sonne scheint, aber es ist noch nicht zu heiss. Darum sind die Schlangen recht aktiv. Die Kinder haben viel Geduld, in den grossen Terrarien im Garten die Schlangen zu entdecken. Die Freude ist riesig als eine Schlange mit schönen Rechtecken als Rückenzeichnung unter den Steinen hervorkriecht und sich wunderschön zeigt, die Aspisviper. Auch die Kreuzotter mit ihrem Zickzackband auf dem Rücken können wir beobachten. Die einzige Schlange, die wir hier im Tösstal haben, ist die Ringelnatter. Sie ist gerne in feuchten Holzhaufen und geht im Wasser nach Fischen jagen. 
An einer einheimischen Wasserschildkröten haben die Kinder besonders Freude. Die Stunde im Garten mit den Terrarien und dem schönen Teich geht mit vielen spannenden Entdeckungen und Beobachtungen im Flug vorbei. Aber es wartet ein weiteres Highlight auf uns. Im Schopf hat Herr Bärtschi Terrarien mit den verschiedenen Amphibienarten. Die über zwanzig jährige Erdkröte ist so drollig. Mit ein paar Mehlwürmer kann man sie aus ihrer Höhle locken. Sie lässt es sich dann in aller Ruhe gefallen, dass sie von den Kindern von Hand zu Hand gegeben wird. 
Eine junge Ringelnatter über die Arme kriechen zu lassen, fühlt sich richtig gut an. Sie ist überhaupt nicht glitschig und sie hat einen sehr muskulösen Körper. Herr Bärtschi kann uns viel über seine Schützlinge erzählen, z. B. über das Gift des Feuersalamanders oder über die Eigenarten der Gelbbauchunke. 
Den kleinen Zwergmäusen zuzuschauen wie sie auf den Getreidehalmen herumturnen, bringt uns alle zum Schmunzeln. 
Wir könnten noch lange in die Terrarien schauen oder die Wassertiere unter dem Mikroskop anschauen. 
Aber dann müssen wir uns auf dem Heimweg machen.
Im ausgetrockneten Bachbett der Töss entdecken einige Kinder eine grosse Ringelnatter. Vor lauter Schreck zischt die Schlange laut und verkriecht sich dann in der Uferböschung. 

Aspisviper


Kreuzotter
Teich mit vielen Libellenlarven
Erdkröte



junge Ringelnatter


Ringelnatter mit den typischen Halbmonden am Kopf

Wo ist das Wasser?









 

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