Samstag, 26. März 2022


 Vogelkonzert am frühen Morgen

Bei Tagesanbruch treffen sich sechs Eisvögel und fünf Erwachsene bei der Tankstelle und machen sich schnell auf den Weg, um das Morgenkonzert der Vögel nicht zu verpassen. Das Ziel des Morgens ist es, möglichst viele der verschiedenen Stimmen zu erkennen und die passenden Vögel dazu zu kennen. 
Schon nach den ersten Metern entdecken wir etwas Spannendes: eine Schar Kernbeisser sitzen hoch oben auf einer Eiche. Sie piepsen zwar etwas bescheiden von der hohen Warte herunter, ihren kurzen dicken Schnabel können wir aber gut im Morgenlicht erkennen. In der Nähe rufen Kohlmeise und Buchfink. Den Zilzalp können wir sogar gut beobachten im Gebüsch.
Auf unserm weiteren Weg fasziniert uns immer wieder der Rotmilan. Diesen stattlichen Vogel durchs Fernrohr anzusehen, wenn er auf dem Feld sitzt und sein wunderschönes Gefieder anzuschauen bringt uns ins Staunen. Immer wieder hören wir seinen Ruf, wenn er seine Kreise über uns dreht. 
Beim Reservoir angekommen machen wir zuerst ein Aufwärmspiel an diesem schönen kühlen Frühlingsmorgen: wer hat Angst vor dem Rotmilan? Dann zeichnen wir auf der Schiefertafel einen Baum und überlegen, welche Vögel wir schon gehört und wo im Baum wir sie entdeckt haben. Unsere Eisvögel sind richtige Künstler!

Hier haben wir die Vogelbilder an den richtigen Ort im Baum gelegt. 
Der Rotmilan sorgt nochmals für Unterhaltung: hoch oben auf dem Baum sitzt ein Weibchen, hoppla da kommt ein zweiter geflogen, flattert mit seinen grossen Schwingen und setzt sich auf das Weibchen. Ein kurzes aber eindrückliches Schauspiel! Beim Bräteln am Waldrand jongliert er dann noch mit einem langen Ast für den Nestbau über uns!

Wir haben alle Freude ein warmes Feuer zu machen und die feine Wurst haben wir uns verdient, auch wenn es erst acht Uhr am Morgen ist. 
Zum Schluss gibt es noch ein kleines Quiz: 15 Vogelarten haben wir beobachtet und kennengelernt. Welche Stimmen kennt ihr jetzt?
Unsere Eisvögel sind gut und haben viel gelernt, und das neugierige Rotkehlchen hüpf gwundrig um uns herum und bringt uns zu lachen!
Zufrieden und glücklich gehen wir nach Hause und haben schon viel erlebt an diesem tollen Morgen!




Samstag, 26. Februar 2022

Vorfrühling an unseren Weihern

 Sieben Eisvögel und ihre drei Leiterinnen kommen an einem winterlichen Februarmorgen bei unseren Weihern im Eschenberg an. Zuerst bekommen unsere engagierten und naturinteressierten Jungen ein Vogelbuch. Wir suchen darin, welche Vögel wir an diesem Vorfrühlingsmorgen hier im Wald sehen oder hören könnten. Jeder sucht sich einen Vogel aus: Der Buntspecht klopft schon mal fleissig an einen nahen Baum. Auch der Buchfink ruft unermüdlich sein ziziziwilliwilli... Die Kohlmeise flattert neugierig um uns herum und ruft ihr zi-zü. Die Singdrossel hören wir hoch oben in den Bäumen singen. Während unserer Arbeit hören wir auch immer wieder den fröhlich frechen Ruf des Schwarzspechtes. 




Nach dieser Begrüssung durch den Vogelgesang machen wir uns an die Arbeit. Wir sind froh, uns mit Sägen und Baumscheren betätigen zu können an dem frischen Morgen. Es werden fleissig junge Ahorn und Buchen gefällt und zu Haufen zusammen getragen. Auch den Brombeerranken geht es an den Kragen. Schon bald scheint die Sonne auf unsere Weiher und es tropft und glitzert von den Ästen. Wir entdecken im sonnigsten Ecklein des untern Weihers frischen Grasfroschlaich. Die Frösche werden sich freuen, wenn das Wasser wieder etwas schneller warm wird im Frühling! Zudem beginnen auch die gelben Huflattich Blümchen in den ersten Sonnenstrahlen zu leuchten. Am Ende des Morgens stehen wir vor den glänzenden Weihern und sind stolz auf unsere zwei grossen Asthaufen, die entstanden sind. 

 


















Sonntag, 16. Januar 2022

 

Wasservogelzählung 2022
16. Januar

Ein sonniger und frostiger Morgen, dieser Tag der internationalen Wasservogelzählung. Und wir von den Eisvögeln sind mit dabei! Wir dürfen einen Abschnitt der Töss zählen: Von Sennhof-Kyburg bis zur Holzbrücke, der sogenannten Kyburgbrücke. 

11 Kinder und Jugendliche, 3 Mütter, 2 Leiterinnen und ein Fernrohr treffen sich in Sennhof mit André, dem Leiter der Vogelzählung im Raum Winterthur und seinen Begleitern. Von ihm erfahren wir, dass heute weltweit Wasservögel gezählt werden. 

 

Was für Vögel könnten wir möglicherweise beobachten? Wir betrachten kurz die Bilder der häufigsten Wasservögel und Enten. Anschliessend machen wir uns auf den Weg.



Schon bald entdecken wir Stockenten, eine Bergstelze fliegt auf, ein Graureiher stelzt durchs Wasser, ein Gänsesäger Pärchen ...  insgesamt dürfen wir folgendes melden:

Bergstelze 1

Gänsesäger 2 Paare

Graureiher 2

Stockente (ca.) 12 Weibchen

 und         (ca.) 16 Männchen


Während dem Znüni können wir durchs Fernrohr ein Stockentenmännchen betrachten, das seinen Kopf unter den Flügel gesteckt hat.


Die Zeit geht rasch vorbei und wir machen uns dem Wasserkanal entlang auf den Rückweg zum Bahnhof.

 

Schon bald sitzen alle wieder im Zug.
















Sonntag, 31. Oktober 2021

Herbstarbeiten im Sädelrain

Wir sind zwei Mädels und ein Junge und wir drei Leiterinnen - nicht viele von den Eisvögeln. Trotzdem haben wir Freude an der Arbeit und immer wieder Spass beim Fuder ziehen, mal draufhocken und schwatzen miteinander. Der frische Herbstmorgen ist angenehm zum Arbeiten.


In diesem Herbst arbeiten wir in den Hängen des Sädelrains: Wir rechen das geschnittene Gras zusammen und rutschen mitsamt dem Fuder die Hänge herunter.



Zum Znüni werden wir wieder einmal mit Getränken und allerlei Köstlichkeiten verwöhnt! Danke!





Sonntag, 29. August 2021

Specht Exkursion auf dem Guyer-Zeller-Weg in Bauma

 Fünf Eisvögel von 6-13 Jahren sind von Winterthur nach Bauma gereist. Dort wandern sie mit drei Begleitpersonen in Richtung Hohenegg.
Am Dorfrand von Bauma entdecken wir ganz besondere Bilder an einer Mauer. 

Wer hat die schönen Bilder gemalt? 


Ein älterer Herr begrüsst uns - der Herr Ochsenbein. Er ist der Künstler und auch ein grosser Sammler! Er zeigt uns viele interessante Dinge und Fotos. Z.B.: Ein Hirschgeweih, ein Hornissennest, Vogelnester, und was uns im Moment besonders interessiert sind eine Spechtschmiede vom Buntspecht und eine Höhle des Schwarzspechts.



Nach den vielfältigen Erzählungen von Herrn Ochsenbein ziehen wir weiter. Wir üben den Umgang mit dem Feldstecher, wir lernen etwas über die verschiedenen Spechte in diesem Gebiet: Schwarzspecht, Buntspecht, Grünspecht und Dreizehenspecht. Wir betrachten Bilder von Spechtspuren an Bäumen.    Z. B. das "Ringeln" oder Spechthöhlen. Und was nennt man wohl einen "Flötenbaum"?

 Wir entdecken einige "Flötenbäume".




Wie viele Brücklein haben wir wohl überquert?


 Angelangt auf der Hohenegg. 

Der höchste Punkt befindet sich auf  921m ü.M.
Wir hören fünf Minuten auf alle möglichen Geräusche: Leider sind fast nur Motoren zu vernehmen von Flugzeugen, Traktoren und Autos. Eine kleine feine Stimme singt dazwischen: Sie kommt vom Sommergoldhähnchen.
Der Dreizehenspecht wurde hier einige Male beobachtet. Uns möchte er sich leider nicht zeigen und er lässt auch nichts von sich hören.
Schliesslich spielen wir selber "Specht"- mit Hammer und Stechbeutel versuchen wir an einem gefällten Baum am Wegrand ein Loch hinein zu schlagen, so wie es der Specht tut. Das Loch wird nicht sehr gross, aber dafür finden wir zwei fette Larven im Stamm - Die Nahrung des Spechts!


Wir setzen uns an den Waldrand, geniessen eine                                                                 Pause und essen unseren Lunch.




Es gäbe noch Vieles zu entdecken..., doch nun wird es Zeit, wieder ins Tal hinunter zu steigen. Schon bald fährt der Zug zurück nach Winterthur.
Auf Wiedersehen - Es war ein besonderer Morgen!