Samstag, 11. April 2026

Teichpflege im Eschenbergwald

Samstag, 11. April 2026

Heute hat sich eine kleine aber tolle Gruppe eingefunden für den Eisvogelmorgen. Auf dem ersten Bänkli am Waldrand machen wir Pause und lauschen den vielen Vogelstimmen. Unsere Jungen sind schon geübt von der letzten Exkursion und erkennen einige Vogelstimmen aus dem morgendlichen Konzert. Wir hören die Singdrossel, die alles dreimal sagt, die Kohlmeise mit ihren zwei Tönen wie eine Polizeisirene, den Grünspecht, der uns auslacht oder den Buchfinken mit seinem zizizi willwilliwilli zi zirzia. 






Auf dem Weg zu den Weihern gibt es viel zu entdecken: Wühlspuren von den Wildschweinen, viele Tierwege, einen Bussard auf dem Baum, den klopfenden Buntspecht oder eine Weinbergschnecke, die den Waldweg überquert. Auch eine Wildtierkamera hat Moritz mit mir am Abend vorher bei einem Wildwechsel aufgehängt. Leider ist uns ausser zwei Jogger niemand in die Fotofalle gelaufen. 




Zum Znüni essen sitzen wir auf unser Beobachtungssofa und geniessen die schöne Stimmung an den Weihern. Anschliessend hantieren wir mit Rebscheren und Sägen und beigen die abgeschnittenen Bäumchen auf einen Asthaufen. Lästig sind die langen, stachligen Brombeerranken. Aber diese kann man in Stücke schneiden und für die Wildbienen in einen Erdhaufen stecken. 
Bei den Arbeiten entdecken die Kinder immer wieder spannende Dinge, zum Beispiel ein ganz kleines Vogelnest, ob das wohl vom Zaunkönig oder dem Rotkehlchen ist? Auch zwei sich paarende Schnecken erregen die Aufmerksamkeit der Kinder. Sie machen sich spannende Gedanken dazu: wer ist denn jetzt das Männchen und wer das Weibchen? Legen denn beide Eier, wenn sie Männchen und Weibchen sein können? 



So vergeht der Vormittag wie im Flug und wir müssen den schönen idyllischen Ort schon bald wieder verlassen und den Heimweg antreten. 


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen