Samstag, 6. Juli 2013

Waldtag


Treffpunkt Eschenberghof um 9 Uhr an diesem wunderschönen Samstag Vormittag. 7 "Eisvögel" mit ihren Freunden oder Geschwister, Eltern und den zwei Leiterinnen sind heute mit dabei. Der Förster G. Fiechter teilt uns wieder, wie letztes Jahr, bei der Erstellung eines Wildbienenhauses ein. Angeleitet werden wir vom Jungförster Matthias. Aber schon bald wissen die Kinder, was es zu tun gibt und packen fleissig mit an beim Sägen, Bohren, Löcher machen, Ziegel waschen,.....
Erste Löcher bohren
Am Morgen werden wir noch von drei Müttern mit ihren Kindern unterstützt, am Nachmittag sind dann nur noch die "Eisvögel" an der Arbeit bei den Wildbienen und packen zu, bis das Bienenhaus fertig steht.


Bravo: Ihr wart wieder einmal eine tolle Mannschaft! 

Nachdem uns noch ein Pferdchen besucht hat, war auch klar, was die Kinder nächstes mal machen möchten:
Ein Spaziergang mit den Ponys durch den Wald, gäll du Jasmin und Marius!

Und hier einige Fotos von dem schönen Waldtag:

Das Wildbienenhaus ist übrigens am Waldrand oberhalb des Eschenberghofs zu besichtigen!







Auch diese "Tierli" sind im Wald willkommen!

Anleitung vom Förster Matthias

Ob diese Zwei wohl auch eine Wurst zum Zmittag wollen?

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Prost euch allen!
 







Samstag, 25. Mai 2013



Zu Besuch im Vivarium Tablat





Acht ziemlich wetterfeste Kinder und zwei Erwachsene trafen sich heute früh am Bahnhof Seen. Schon im Zug haben sich die Kinder überlegt, wo sich welche Tiere im Naturgarten von Herr Bärtschi wohlfühlen könnten. Dazu schauten sie sich den schönen Gartenplan an: 

Je mehr Tiere die Kinder im Garten hatten, desto mehr Gummibärli gab's zu gewinnen.


Auf dem Weg nach Tablat mussten die Kinder mit Fragen stellen herausfinden, welches Tier bei ihnen auf dem Rücken klebt. Gar nicht so einfach zu merken, ob's ein Gras- oder Wasserfrosch ist!


Dann haben wir gelernt, dass das Weibchen vom Kammmolch jedes seiner 400 Eier in ein Blatt verpackt und zuklebt. Hier hat Tim schöne "Eierpäckli" gemacht!
Im Vivarium angekommen hörten die Kinder sehr aufmerksam zu, was Herr Bärtschi alles über das Leben in seinem Garten erzählte:
Ist es nicht putzig, dieses Erdkrötenweibchen? Alle Kinder durften es in die Hand nehmen. Zur Belohnung weil sie so geduldig war, bekam die Erdkröte dann ein paar Mehlwürmer. Es war lustig, ihr beim Fressen zuzuschauen!

Bei den kühlen Temperaturen heute morgen hat es der Ringelnatter auf den warmen Händen der Kinder gut gefallen. Und für uns war es ein besonderes Erlebnis, die glatte Haut der Natter zu spüren.
Unter dem Mikroskop war es spannend, die Entwicklung eines Bergmolchs vom Ei zur Larve zu beobachten.


Obwohl bei den kühlen Temperaturen sich im Garten nur die Kreuzotter zeigte, gab es doch einige Krabbeltiere zu entdecken. Jasmin und Raphael untersuchen hier grad Libellenlarven.



Montag, 15. April 2013

Samstag, 13. März 2013


Im Naturgarten von Fide Mayer in Feldi


Mit Zug und Postauto sind sieben "Eisvögel" und zwei Begleitpersonen unterwegs nach Altikon-Herten. Dort werden wir von Fide abgeholt, die uns nach 15 Minuten Spaziergang zu ihrem Naturgarten führt. Schon unterwegs können wir Turmfalk, Schwarzmilan und eine Starenbruthöhle beobachten. Von weitem erkennt man Fides Obstgarten mit Asthaufen und Sträuchern und vielen Nistkästen. Auch ein grosser Steinhaufen wartet auf uns:

Ob die 7 Jungs es wohl schaffen, daraus an diesem Morgen eine Steinmauer für Eidechsen, Molche und andere Krabbeltiere zu bauen?
9 Tonnen Sandsteinbrocken liegen hier bereit! Die Jungs schleppen und karren fleissig grosse Steine herbei. Dann müssen die passenden ausgesucht und verlegt werden. 











Und natürlich das  Feststampfen nicht vergessen! 
Unter fachkundiger Anleitung entsteht dann schon bald eine ganz schöne Mauer:





Unermüdliche Steinschlepper!







Stolz dürfen sich die Arbeiter auf ihrer Mauer ausruhen........




....... und auch Fide freut sich, dass in ihrem Garten nun viele kleine Kriechtiere ein schönes warmes und geschütztes Plätzli haben.

Zur Belohnung gibt es nicht nur frisch gebackene Waffeln. Die Kinder dürfen in den Weihern auch nach Molchen fischen. Wir entdecken Männchen und Weibchen vom Bergmolch und ein Teichmolchmännchen. Der grosse Kammmolch zeigt sich nur kurz an der Oberfläche und will nicht gefangen werden. 




Auch dises Weibchen lassen wir bald wieder schwimmen, damit es seine Eier auf Blätter ablegen kann.

Ob wohl in eurem Garten auch ein Asthaufen oder ein Steinmäuerchen entsteht? Viele Tiere hätten Freude daran!
  

Samstag, 9. März 2013

Frühlingsspuren bei unseren Weihern


Ein schöner Frühlingstag, trocken, ja sonnig bei 5 Grad, heisst uns willkommen zur Fahrt den Eschenberg hoch bis zu unseren Weihern.
Diese sind unter dem Schnee wieder hervorgekommen und sowohl Pflanzen als auch Tiere nutzen die Wärme. Grasfrösche sind paarweise unterwegs, erste Laichballen schwimmen im Wasser, Wasserläufer und Molche beleben den Weiher. Das Gras ist vom Schnee noch arg zerdrückt, aber der Huflattisch dreht seinen Kopf zur Sonne.Wintergoldhähnchen, Singdrossel, Buchfink und der Grünspecht lassen uns ihre Gesänge hören. Auch wir Menschen leben auf und atmen begierig die Frühlingsluft.




















Gemeinsam tragen wir zusammen, wie die Tiere überwintert
haben und tauschen uns aus über unsere Beobachtungen der Frühlingsboten.  
















Nach dem Znüni und dem Ja-Nein Reaktionsspiel wenden wir uns dem Vogelzug zu. Europa und Afrika entstehen auf der Kreuzung der Waldwege und schon bald zieren die Bilder der Vögel diese Landkarte und zeigen wo sich sich vor dem Rückflug befinden bezeihungsweise befanden.



 
Wie versprochen stelle ich hier den Link ein, um die Vogelbroschüre des Bird Life zu finden:



Es ist wichtig ein Vogelbuch, zumindest diese Broschüre immer dabei zu haben, ....dann fällt es auch leichter die Überwinterungsorte der Vögel zu ermitteln ;-)

Samstag, 19. Januar 2013

Bei den Wintertouristen am Zürcher Seebecken

Bei Schneefall und frischen Temperaturen zog es und an diesem Samstagmorgen nach Zürich, wo wir am Seebecken nach Vögeln aus verschiedenen Ecken des Kontinents Ausschau hielten, die bei uns den Winter verbringen.

Doch die Exkursion begann schon unterwegs - auf einem Aufgabenblatt mussten wir rausfinden, welche Vogelnamen sich hinter Silhouetten verstecken und was typische Merkmale der verschiedenen Vögel sind. Das führte zu vielen Fragen, die wir nach einer ca. halbstündigen Reise in Zürich beantworten konnten:

Ist die Reiherente eine Ente oder doch eher ein Reiher? 

Was frisst ein Kormoran?

Ist die Tafelente platt oder, wenn nicht, woher kommt ihr Name sonst?

Die Kantonshauptstadt empfing uns mit Eis und Schnee, aber die erhofften Vögel zeigten sich:


Nachdem wir einige Arten wie die Reiherente, die Tafelente oder die Sturmmöwe besser kennengelernt haben, halfen wir der Stadt bei der Volkszählung - in Zweiergruppen zählten wir, wie viele Vögel der verschiedenen Arten denn in der Nähe des Bürkliplatzes den Winter verbringen.

Unterwegs zur Rentenwiese können wir auf einem Floss können wir zwei Kormorane beobachten, und weiter vorne sehen einige Glückspilze auch ein Teichhuhn wegfliegen.

Bei der Rentenwiese angekommen mussten wir uns erstmal aufwärmen - da kam ein "Kormoranfangis" wie gerufen! Danach stärkten wir uns mit warmem Tee und Znüni. 


Das Stichwort Znüni brachte uns zu der Ernährung der Wasservögel, die sehr unterschiedlich ist. Da gibt es die Allesfresser Lachmöwe und Blässhuhn, den Fischgourmet Kormoran oder den Vegetarier Höckerschwan. Bei einem Spiel mussten wir unser Wissen über die Vogelernährung unter Beweis stellen, wobei es diejenigen, die einen Allesfresser gezogen hatten, natürlich schwieriger hatten als die, welche die Nahrung des Kormorans finden mussen...

Auf dem Rückweg Richtung Bellevue beschäftigten wir uns mit der Frage, wie es Vögel eigentlich so lange im kalten Wasser aushalten. Am roten "Kugelbrunnen" in der Nähe des Bürkliplatzes demonstriert uns Jasmin mit etwas Vaseline an ihren Händen, wie Fett Wasser abweist. Dies haben sich die Wasservögel zu Nutze gemacht und "crèmen" sich pro Tag mehrmals mit einem Fett ein, das sie selber produzieren. Das Fett ist eine feine Schicht auf dem Federkleid, dass das Wasser abweist und so das Gefieder zu einer perfekten Isolation macht. 

Wie wir erfuhren, hat diese "Isolation" aber den Nachteil, dass zwischen Haut und Federn viel Luft eingeschlossen wird. Das gibt Vögeln beim Tauchen Auftrieb. Drum zieht es die Taucherli nach wenigen Sekunden wie einen Korken immer gleich zurück an die Oberfläche. 

Für den Kormoran, der seine geliebten Fische tauchend fängt, wäre dies zu mühsam. Drum verzichtet er auf die Fettisolation - mit dem Nachteil, dass er nach dem Tauchen nass ist und seine Flügel trocknen muss. 

Nachdem das Rätsel der Flügel trocknenden Kormorane gelöst war, gingen wir zurück zum Bahnhof Stadelhofen, wo uns die S12 zurück nach Seen brachte.

Donnerstag, 3. Januar 2013

Jahresprogramm 2013

Das neue Jahr ist da und mit ihm auch ein neues Programm, das Mitglieder per Post zugeschickt bekommen und im Internet unter diesem Link angeschaut werden kann.

Noch nicht Mitglied? Hier findest du alle Infos, wenn du Mitglied werden oder einfach mal bei uns "schnuppern" willst!

Samstag, 1. Dezember 2012

Bastel-Höck in der Islerhütte



Bei weissem Winterwald und um die Null Grad, sind wir froh in der Hütte heizen zu können.
Das Quiz lässt sich mit warmem Kopf einfach besser lösen.

Am Feuer draussen werden Fackeln selber gemacht und  als Znüni backen wir ein feines Schlangenbrot . 
Zum Aufwärmen darf auch ein heisser Waldtee und einige Süssbomben nicht fehlen.

Schnell verfliegen die Stunden und wir sagen uns tschüss im 2013. 





Samstag, 10. November 2012

Arbeitseinsatz im Tellenholz



Wenn es ums Arbeiten im Wald geht, seid ihr immer sehr motiviert und begeistert mit dabei. Darum haben wir gedacht, wir helfen unseren erwachsenen Kollegen vom Naturschutzverein einmal bei ihren Arbeiten im Naturschutzgebiet Tellenholz. So lernt ihr auch ein schönes Riedgebiet im Heitertal kennen. Unsere Arbeiten werden sein: Grünzeug mähen und zusammentragen, kleine Bäumchen ausreissen und Äste zusammentragen. Um 12 Uhr erwartet uns ein Feuer, und der NVV Winterthur-Seen spendiert eine feine Wurst! Da es viel Arbeit gibt, sind eure Eltern herzlich eingeladen mitzuhelfen. Und wir zählen natürlich auf euch alle!

So lautete die Einladung für den 27. Oktober...ABER der Winter war im Anzug und es goss in Strömen. Grund genug den Einsatz auf den  10. November zu verschieben. 
Heute nun, gab es noch ein wenig Regen am Morgen, aber bei annehmbaren 10 Grad präsentierte sich der Samstag ganz ordentlich.
Die Jugendgruppe konnte mit 13 Migliederinnen, 1 Geschwister, 2 Vätern und 1 Mutter eine viel beachtete Gruppe stellen, unser Einsatz wird von den Erwachsenen Helferinnen sehr geschätzt und anerkannt.

Wir treffen uns in Eidberg, wo sich diejenigen, die mit dem Bus kommen und jene, die selbständig herkommen, treffen.
Die Eisvögel gehen zu Fuss hinab zur Heiteren Mühle und dann den Hang hoch zum Naturschutzgebiet Tellenholz.

Beat gibt eine kleine Einführung zum Gebiet und weshalb 'lichter Wald'. Peter Schadegg führt uns dann hoch zur Kalksteinwand wo wir eine Miniaturtropfsteinhöhle sehen können und verstehen welch wichtige Unterschlüpfe z.B. für Amphibien diese Wand bietet. Über sumpfiges Gelände, vorbei an unserem ersten Arbeitsort verstehen wir mit Blick auf das Ried, wie vielfältig und besonders dieses Kleinod ist.



Theo Brogle weist uns dann unsre Aufgaben an:

  • Bau von zwei Holzbeigen als Rückzugsort von Reptilien, aber auch Amphibien und Insekten
  • Abtransport von Tannästen auf grosse Haufen
  • Anlegen von  in bestehender Holzbeige als InsektenhotelDie Holzbeigen bestehen unten aus groben Holzrugeln, die absichtlich so hingelegt und aufgeschichtet werden, damit Hohlräume für die Tiere entstehen. Dann Seggen als Dach, die von dünneren Ästen an Ort und Stelle gehalten werden.
 




Die langen, schweren und nassen Äste der gefällten Tannen müssen auf einen Haufen gebracht werden, damit sie während ihres Zersetzungsprozesses keine Nährstoffe ins Naturschutzgebiet abgeben können und dieses somit einen kargen Boden aufweist, der besonders auch Pflanzen wie z.B. Orchideen ideal wachsen lässt.


Gleichzeitig zu unserer Arbeit rechen die zahlreichen Erwachsenen Helferinnen und Helfer das ganze Gebiet um auch Laub sowie Schnittgut (Gras, Seggeb, kleinere Äste) auf Haufen zusammenzutragen. Wegen der Nässe eine schwere Arbeit. Manchmal ist sogar ein Transport auf einer Blache notwendig.



In einer bestehenden Holzbeige, sind mit dem Akkubohrer Röhren für Insekten in das Holz zu bohren und in die Zwischenräume der Holzstücke Bündel mit Schilfrohrbündeln zu legen.

Klar braucht es zwischendurch einen Znüni aus dem Rucksack versüsst mit Mohrenköpfen.



Nach getaner Arbeit kann man ausruhen oder am Bächlein Staustufen anlegen, oder Frösche fangen.
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Ein reichliches Angebot von Würsten und Dessert stillt den grossen Hunger und auch der Durst kann gelöscht werden. Der ausgeschriebene Wettbewerb im letzten Blog hat zwei Gewnner, leider ist die Teilnhme sehr mager.



Mit dem kleinen Marsch zurück nach Eidberg findet der anstrengende Vormittag um 13 Uhr ein Ende.


Müde, nass und verdreckt wird für uns alle die Dusche zu Hause eine Wohltat sein. Zufrieden können wir zurückschauen und stolz sein auf unseren Beitrag für die Erhaltung der Vielfalt von Pflanzen und Tieren.