Montag, 29. Juni 2020

Arbeiten und forschen im Tällenholz



Ein Vater, zwei Mütter, 9 Kinder und zwei Leiter pilgern im Tällenholz durch die hohe und üppige Vegetation. Rebscheren, Spaten und Heugabeln tragen wir mit an unseren Arbeitsort.

Wo ist der Bach? Er ist an manchen Stellen so stark eingewachsen, dass wir das Bächlein kaum mehr sehen. Wir wollen den Bach verbreitern, damit er mehr Wasser fassen kann. Bei starken Regenfällen wird so verhindert, dass die Naturschutzwiese unterhalb des Gewässers zu stark überflutet wird.


Ein ganzes Sträuchlein muss weg.


Es ist ein besonderes Gefühl, die weiche, schlammige Erde mit den blossen Händen wegzutragen.

Mit dem Spaten stechen die einen das Bachufer ab.... 

 ... mit den Heugabeln...
 ... oder von Hand tragen die anderen den Aushub an den Rand des Gebietes zu Haufen zusammen.

 Alle sind beschäftigt!
Nach der strengen Arbeit geniessen wir die verdiente Pause, stillen unseren Durst und essen unseren Znüni.
Zum Schluss versuchen wir, ins Quellgebiet des Bächleins vorzudringen und die wilde Gegend zu erforschen. Eine spannende aufregende Exkursion: Wir entdecken wunderschönes Moos, Larven des Salamanders und Knochen eines Wildtieres.



Was könnte das gewesen sein??

Samstag, 22. Februar 2020

Schmetterlingseier auf Schwarzdorn



Ab der Haltestelle Grüntal steigen wir (7 Eisvögel und 2 Leiterinnen) hoch zur Naturwiese in Oberseen. Hier erwartet uns bereits Regina. Wir betrachten zunächst die Brutmöglichkeiten für Wildbienen aus dem vergangenen Jahr. Einiges davon ist oder war bewohnt: Die Löcher der Holzrugel, die Holderstängeln, die aufrechtstehenden Markstängel…


Der Holzhaufen ist stark zusammengefallen – diesen ergänzen, das ist unsere Hauptaufgabe.
Zuerst gehen wir der Hecke entlang und lernen von Regina, welchen Pflanzen wir mehr Licht zukommen lassen sollen. Wir finden:
·        -  Wildrose
·         - Schwarzdorn
·         - Wolliger Schneeball
·         - Pfaffenhütchen
Einige der rasch wachsenden Sträucher dürfen wir dezimieren:
·         - Haselstaude
·        -  Hartriegel
·        -  Ahorn
·        -  Esche
Nun geht’s ans Sägen. In kurzer Zeit ist ein ganzer Berg von kürzeren und längeren Ästen herausgeholt. uff!
Wir machen eine kurze Pause.
Habt ihr schon mal ein Ei des Nierenflecks (oder auch Birkenzipfelfalter) gesehen? Man kann sie während der Wintermonate an sonnigen Waldrändern an Schwarzdorn finden. Sie sind hell und sehr klein, kaum ein mm gross, versteckt in den Achsen der jungen Triebe.

Mit diesem Wissen machen wir uns auf die Suche.
Die Mädchen rufen schon bald: Hier und hier… es macht richtig Freude, diese kleinen Wunderwerke zu finden und mit der Lupe zu bestaunen! Kaum zu glauben, dass daraus bald ein hellgrünes Räupchen ausschlüpfen wird.

Zurück bei der Naturwiese zerkleinern wir die abgesägten  Äste und tragen sie auf die Holzbeige.
Der Berg wächst und wird zu einem riesigen Asthaufen!


Hoffentlich wird der Asthaufen zu einem Unterschlupf für viele verschiedene Tiere werden!

Sonntag, 1. Dezember 2019

Jahresschluss Postenlauf


Am letzten Tag vom November treffen wir uns zum Jahresschluss. Fünf Eisvögel, eine Mutter und drei Leiter sind an diesem stimmungsvollen Morgen unterwegs. An verschiedenen Posten finden sich, nebst Schöggeli, Fragen zu den Themen des Jahres-Programms. Werden sie richtig beantwortet, so entsteht ein Lösungswort, nämlich „ORCHIDEE“.  Auf diese Weise erinnern sich die Teilnehmer nochmals an die Exkursionen des vergangenen Jahres. 
Beim gemütlichen Zusammensein rösten wir feines Schlangenbrot über dem Feuer. Die spannende Umgebung animiert einen jungen Eisvogel zum Herumklettern. 
Nach zwölf Jahren treuem Leiten mit viel Fachwissen und Engagement müssen wir leider an diesem Samstag Abschied nehmen von Patrick. Er ist aus Winterthur weggezogen und geniesst fortan die Natur und Vogelwelt am oberen Zürichsee. Wir danken dir, lieber Patrick, ganz herzlich für deinen grossen Einsatz und wünschen dir von Herzen alles Gute für die Zukunft und viel Spannendes draussen vor deiner neuen Haustür!
Allen Eisvögeln wünschen wir einen gemütlichen Dezember! Wir hoffen, im Jahr 2020 mit euch zusammen wieder viele neue und spannende Entdeckungen zu machen in der Natur!













Sonntag, 10. November 2019

Sädelrain im November


Zwischen Oberseen und Ricketwil liegt an einem abfallenden Hang das Gebiet Sädelrain. Hier kommen seltene Orchideen vor, die ganz spezielle Bedürfnisse haben. So dürfen die Bäume um sie herum nicht zu dicht stehen, damit genug Licht auf den Boden fällt. Auch sollte der Boden weder von anderen Pflanzen überwuchert noch vom Falllaub zugedeckt werden. Damit die Orchideen auch nächstes Jahr wieder gut gedeihen, haben wir an diesem Morgen zusammen mit den «Großen» vom Natur- und Vogelschutzverein Laub und Schnittgut auf Blachen gerecht und zum Abtransport an die Waldwege gezogen. Wer schon einmal an einem solchen Arbeitseinsatz dabei war, weiß, dass die Eisvögel auf die Blachen sitzen und talwärts rutschen dürfen. Im Sädelrain macht das wegen der steilen Hänge ganz besonders viel Spaß! Und es gibt auch immer einen ausgiebigen Znüni, den wir auch dieses Jahr wieder fest verdient haben!

          

Samstag, 28. September 2019

Baum und Pilz- eine Freundschaft an dünnem Faden

10 Kinder und 2 Mütter und 2 Leiterinnen treffen sich
an diesem schönen Herbstmorgen bei der Islerhütte

Verschieden Bodenarten erspüren und die Anzahl Tierli
in einem Liter Erde sehen.
Wow, dieser schöne Korallenpilz!

Bethania hat schöne Pilze entdeckt
Sucht Dominic wohl schon den Znüni?



Simon sucht nach der Mykorrhiza




Baum und Pilz tauschen wichtige
Nährstoffe aus.

Hier ist sie! Die feine Verbindung
zwischen Baum und Pilz




Spiel: Nährstoffe austauschen

Baumtelefon
Hallohallo: ich bin die Fichte und
hätte gern von dir etwas Mineralstoffe!
Viele schöne Pilze haben wir an diesem
Morgen entdeckt